#16 - Immobilienverwaltung neu gedacht: Wie Digitalisierung eine ganze Branche verändert

Shownotes

🏢 Excel war gestern – die Zukunft der Immobilienverwaltung ist digital.

Die Immobilienbranche gilt als konservativ. Papierstapel, Excel-Listen und zeitaufwendige Verwaltungsprozesse gehören für viele Vermieter noch immer zum Alltag.

Doch genau das möchte Moritz Marx, Co-Founder und CEO von RentalOne, ändern.

Im Gespräch mit Podcast-Host Maren Florence Klump erklärt er, warum die Digitalisierung der Immobilienverwaltung längst überfällig ist, welche Herausforderungen private Vermieter heute haben und wie moderne Technologien sowie Künstliche Intelligenz dabei helfen können, Prozesse einfacher und effizienter zu gestalten.

Außerdem sprechen sie darüber:

  • warum viele private Vermieter ihre Immobilien verkaufen möchten,
  • weshalb Digitalisierung nicht nur Zeit, sondern auch Geld spart,
  • welche Herausforderungen ein Startup in einer traditionellen Branche meistern muss,
  • warum Geduld für Gründer einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren ist,
  • und wie aus einer Vision ein europaweit erfolgreiches Unternehmen entstehen soll.

Eine spannende Folge für Unternehmer, Start-ups, Immobilienbesitzer und alle, die wissen möchten, wie Innovation etablierte Branchen verändert.

⏱️ Timestamps

00:00 – Intro & Vorstellung von Moritz Marx 00:34 – Warum die Immobilienbranche Digitalisierung braucht 02:03 – Wie die Idee zu RentalOne entstand 03:45 – Die größten Herausforderungen beim Unternehmensaufbau 05:20 – Unternehmertum zwischen Vision und Realität 06:39 – Verändert Gründen die eigene Persönlichkeit? 07:57 – Warum die Immobilienbranche als konservativ gilt 09:39 – Hat der klassische Immobilienverwalter Zukunft? 10:43 – KI im Arbeitsalltag von RentalOne 11:55 – Die Vision hinter RentalOne 13:26 – Die wichtigsten Learnings als Gründer 14:37 – Was Erfolg für Moritz Marx bedeutet 15:16 – Drei Tipps für angehende Unternehmer 17:08 – Abschluss & Verabschiedung

Fazit

Die Immobilienverwaltung steht vor einem grundlegenden Wandel.

Digitale Prozesse, Automatisierungen und Künstliche Intelligenz werden die Branche in den kommenden Jahren nachhaltig verändern.

Moritz Marx zeigt eindrucksvoll, dass Innovation nicht bedeutet, Bewährtes zu ersetzen – sondern Menschen dabei zu helfen, ihre Arbeit einfacher, effizienter und zukunftssicher zu gestalten.

Eine inspirierende Folge über Unternehmertum, Digitalisierung und den Mut, traditionelle Branchen neu zu denken.

Du möchtest noch tiefer in das Thema eintauchen?

Dann lies auch das exklusive Interview mit Moritz Marx im MDL Magazin: „Digitalisierung als Chance für eine ganze Branche“. Dort spricht er ausführlich über seine Vision, die Immobilienverwaltung mit RentalOne nachhaltig zu verändern.

👉 Zum Artikel im MDL Magazin

Transkript anzeigen

00:00:00: Herzlich Willkommen zum offiziellen MDL Podcast mit deinem Host, Marin Florence Klump.

00:00:07: Zu Gast ist heute Co-Founder und CEO von Rental One nämlich Moritz Marx!

00:00:14: Und wir sprechen über seine Einblicke in den Aufbau von Rmental One über die Herausforderung einer traditionellen Branche im Wandel genauso wie die Rolle von Automatisierung und

00:00:24: KI

00:00:25: im Immobilienmarkt.

00:00:27: Außerdem sprechen wir heute auch über die Gründung, die Führung und die wichtigen Learnings aus dem Start-up alltag genauso wie die Fähigkeiten die Unternehmer heute für nachhaltige Erfolg brauchen.

00:00:40: Let's go!

00:00:43: Immobilienverwaltung.

00:00:45: was ist das eigentlich ganz genau?

00:00:46: Ein Thema das lange als ziemlich traditionell galt.

00:00:49: doch genau hier entsteht gerade viel Bewegung durch neue digitale Ideen.

00:00:54: Mein Gast ist Moritz Marx Co-Founder und CEO von Rental One.

00:00:59: Wir reden über Digitalisierung, Unternehmertum und darüber wie man eine ganze Branche neu denken kann.

00:01:06: Dann sage ich Hallo und herzlich willkommen.

00:01:07: nochmal Herr Marx!

00:01:08: Ich freue mich sehr dass es heute mit dem Interview geklappt hat und ich denke wir starten einfach mal gleich mit der ersten Frage Warum braucht die Immobilienbranche denn überhaupt Digitalisierung?

00:01:17: Erstmal vielen Dank für die Anlage.

00:01:18: Ich wollte nicht hier zu sein.

00:01:20: Die Digitalisierung ist etwas das überall gebraucht wird.

00:01:24: Betrachtet man aber die Immobilienbranche, so findet man sehr schnell den Fall dass diese ehrlicherweise die letzten zwanzig Jahren keine Veränderung durchgemacht hat.

00:01:35: Private Vermieter arbeiten immer noch hauptsächlich mit Exel und Papier.

00:01:39: Hausverwaltung sitzen auch noch auf Programmen, die größtenteils sehr altmodisch aufgebaut sind, auch sehr kompliziert aufgebaut ist.

00:01:48: und das ist im Endeffekt ein Riesenproblem weil es erschwert natürlich nicht nur enorm den Alltag, sondern es bringt auch einfach eine geringere Marge mit sich weil man einfach nicht so automatisiert und digital arbeiten kann wie es möglich wäre.

00:02:03: Und dieser Masenverlust macht natürlich auch gewisse Berufsbilder wie beispielsweise das Hausverwalters immer unbeliebter wo durch ein gewisses Verwalter sterben.

00:02:13: in Deutschland schon beobachten und private Vermieter die eigentlich die Stütze des deutschen Immobilmarkt sind, weil im Endeffekt werden sechzehn von zwanzig Millionen Einheiten immer noch in privater Hand gehalten.

00:02:26: Wir sehen da einfach eine Normelasterin und wir hatten in unserer Marktrecherche mit über vierenhalb tausend privaten Vermietern auch gesprochen und viele davon haben sogar gesagt wenn sich da nichts ändert verkaufen sie alles und investieren dann doch an anderen Stellen, weil es ihnen einfach zu viel auffand.

00:02:43: ist das ganze?

00:02:44: soweit machen wir die letzten Jahre.

00:02:46: Sie haben ja eine Plattform gegründet, ich habe das dann vorhin auf der Homepage gesehen.

00:02:50: Wie sind sie eigentlich auf die Idee gekommen genau diesen Bereich zu wählen?

00:02:54: Das war im Endeffekt der Punkt dass wir gesagt haben okay wir wollen wirklich mal schauen mit dem privaten Vermieter also das Vermietungsgeschäft das kennen wir aus den privaten heraus haben auch aus dem privaten heraus immer wieder die worte gehört das ist zu viel arbeit niemals in immobilien investieren und.

00:03:12: Das ist natürlich ein punkt der einem beschäftigt, meine zwei co-founder und ich wir haben uns dann das thema mal angeschaut haben gemeinsam drüber gesprochen haben dann auch mal gesagt es kann ja eigentlich nicht sein dass dieses thema noch so schwerwiegend im alltag von privaten vermietern hinterlegt ist weil der private vermieter in der regel macht das ja nicht hauptberuflich, sondern neben seinem Beruf zur Altersvorsorge.

00:03:39: Zur kinesellen Freiheit zu sonstigen Themen.

00:03:42: Das heißt, dass soll nicht ein Riesenaufwand werden und deswegen haben wir gesagt okay lass uns einfach mal näher damit beschäftigen.

00:03:48: und dann sind wir am Endeffekt eingegangen haben gesagt okay wir machen jetzt mal eine sehr tiefe Markto-Scherche haben sechs Monate Markto Scherche gemacht darauf aufwohnt mit über vierenhalb tausend Markteilnehmern der Immobilienbranche gesprochen davon größtenteils natürlich private Vermieter aber auch Hausverwaltung und Family Offices und haben dann im Endeffekt festgestellt, die Branche braucht das.

00:04:08: Weil es gibt zwar Lösungen am Markt, die irgendwo den privaten Vermieter helfen sollen.

00:04:13: Das Problem ist, die Lösungen hätten uns als privaten vermietern nicht glücklich gestellt weil sie nicht voll umfänglich sind, weil sie nur gewisse Teilbereiche abdecken oder weil sie weiterhin so manuelle Prozesse benötigen wie es eigentlich nicht sein sollte.

00:04:28: Was waren denn da für Sie persönlich die Herausforderung unternehmerisch gesehen?

00:04:33: Ich denke, das können auch sehr viele andere Start-up-Gründer gerade in den Anfangszeiten bejahen.

00:04:39: Man hat große Visionen und möchte etwas aufbauen.

00:04:44: Man ist aber einfach noch ein kleines Team.

00:04:45: Und dieses kleine Team mit dem man dann anfängt... In der Regel sind es ja nur die Co-Found oder das waren wir jetzt zum Glück, kann man das sagen?

00:04:52: Waren wir zu dritt?

00:04:53: Es gibt ja auch Leute, die starten komplett alleine.

00:04:56: Dann steht man trotzdem von einer Wand an Aufgaben vor hunderten Themen, die man sich erst mal teilweise reinlesen muss.

00:05:03: Wo man Interviews halten muss um wirklich auch die Prioritäten abzuchecken wo man aber auch einfach sagen muss okay wie priorisiere ich jetzt was und was setze ich jetzt an welchen Punkt?

00:05:14: Und diese Aufgaben flut von dieser dachte man eigentlich nicht zurückschrecken.

00:05:19: da muss man dann ehrlicherweise mal auf die Zähne bereisen Da muss man nochmal über einen längeren Zeitraum wir machen es ja fast seit zwei Jahren Dann auch einfach mal sagen Wir ziehen da jetzt durch, wir gehen da jetzt wirklich hin und arbeiten jetzt mal den ganzen Tag.

00:05:33: Wir arbeiten abends, wir arbeiten öfters auch mal bis spät nachts.

00:05:35: Wir aber in einen Wochenenden ein Feiertag... Ja das sind dann auch mal Tage, da werden dann mal Meetings abgehalten, da wird noch mal Gespräche geführt oder Vorbereitungen gemacht.

00:05:44: Und darauf muss man sich natürlich einlassen, das muss einem natürlich bewusst sein.

00:05:47: Aber da muss ich sagen, da habe ich auch mit meinen zwei Co-Foundern ein großes Glück weil ich da einfach sicher hingehen kann und sage kein Ey!

00:05:55: Das ist wichtig und ich genau weiß, dass das wieder auch gemacht wird.

00:05:58: Und das ist was sehr abschreckend.

00:06:01: In dem Fall ist es ein notwendiges Übel.

00:06:04: Vielleicht wird's auch tatsächlich so bisschen unterschätzt dieses CEO sein von dem einen oder anderen?

00:06:09: Weil wie Sie gerade schon erzählt haben Wochenende, Feiertage... Was ist das?

00:06:16: Also teilweise, ich glaube am Anfang muss man wirklich durchstarten wollen.

00:06:19: Man muss halt auch wirklich dran bleiben!

00:06:21: Es ist schwierig, es ist natürlich auch sehr schwierig im Umfeld.

00:06:25: Natürlich, man hat eine Familie... Ich habe ein Hund und einen Freundin.

00:06:30: Wenn man dann nach etlichen Jahren wo man vielleicht schon in gewisses Leben zusammen hat auf einmal sagt okay ich gehe jetzt diesen Weg und dieser Weg wird mein Leben sehr stark beeinflussen, weil ich jetzt halt nicht mehr vielleicht jeden Abend auf der Couch sitzen kann und irgendeine Serie schauen kann oder an den Wochenenden für alles Zeit habe.

00:06:47: Sondern weil ich wirklich mal viel unterwegs bin – also ich bin regelmäßig ein ganz deutscher Unterwegs.

00:06:52: Ich hab regelmäßig Termine auch am Wochenende.

00:06:54: Und das sind natürlich einfach Punkte wo sich die Familie und das private Umfeld so hart klingt, dass man sich mit abfinden muss.

00:07:03: Das hat natürlich in manchen Situationen auch einmal einen Konfliktpotenzial.

00:07:07: Aber im Endeffekt, da muss man durch, weil man hat ja ein Ziel.

00:07:13: Das Ziel will man erreichen und ich kenne niemanden der seinen Ziel einfach erreicht haben.

00:07:19: Es ist immer etwas mit Arbeit verbunden.

00:07:22: Ja so sollte es glaube ich auch sein.

00:07:24: genau aber verändert sich da was in der eigenen Persönlichkeit?

00:07:27: Gerade wenn man ein Unternehmen wirklich trägt!

00:07:31: Mit allem drum und dran.

00:07:32: das ist eine unfassbare Verantwortung die man natürlich hat.

00:07:36: Ich würde sagen, man hat natürlich eine gewisse Persönlichkeit.

00:07:40: Die man über die Jugend, über die Kindheit aufgebaut hat, der man auch in einem gewissen Maße treu bleibt.

00:07:45: Es gibt natürlich immer wieder Punkte wo ein, ich sage erst mal zur Veränderung zwingen.

00:07:50: Man wird noch verantwortungsbewusster wenn man vorher schon verantwortung bewusst ist oder war und man lernt Dinge anders zu schätzen vielleicht auch.

00:07:59: Man isst vielleicht auch in einer gewissen Situation schneller gestresst oder schneller, schneller mal nervlich am Ende einfach Weil es gibt gute Tage, es gibt schlechte Tage.

00:08:07: Hat man einen schlechten Tag?

00:08:09: Sie sind auch gerne mal so dass man dann abends nicht mehr so fröhlich auf der Couch sitzt oder nicht mehr zu früh ich beim Abendessen da sitze.

00:08:15: Dann hat man halt einen gewissen Gesichtsausdruck im Alltag und das ist natürlich auch was was ein noch

00:08:22: nach

00:08:23: der Arbeit beschäftigt.

00:08:24: also ich würde sagen man hat seine Gedanken worden.

00:08:28: Man ist vielleicht auch gerade am Anfang weniger mit den Gedanken beim privaten sondern immer wieder beim Produkt beim Unternehmen.

00:08:36: Wo steht das, wie kann ich es besser machen?

00:08:41: Man wächst aber auch daran.

00:08:45: Jeder profitiert davon.

00:08:46: im Endeffekt ist es ja nicht schlecht.

00:08:49: Die Immobilienbranche gilt als sehr konservativ.

00:08:51: Wie wollen Sie diese Struktur ändern?

00:08:54: Ich würde sagen, dass Konservative vor allem durch die Immobilientilnehmer geprägt wird.

00:09:02: Aber das ist der alte weiße Mann!

00:09:04: der die Immobilienbranche trägt, das ist der alte weiße Mann, der seine Immobilie hat.

00:09:08: Ich sehe aber ein enormer Umbruch.

00:09:10: also besonders jetzt in den nächsten fünf bis zehn Jahren wenn der Bestand von dem alten weißen Mann an die jüngere Generation weitergegeben wird dann da muss ich gar nicht groß was machen.

00:09:21: Dann ist es einfach der digitale Fortschritt, der es einfach verlangt.

00:09:27: weil würde ich eine Generation schauen würde sagen hat keiner Lust sich damit Excel und Papier hinzusetzen, da ist hier Handy in der Hosentasche oder mal das iPad-Code rausholen bis den Weg, den man einschlagen will.

00:09:41: Und sich dann nicht an Rechner setzen mit Excel irgendwelche Tabellen ausfüllen oder erstmal aufbauen oder noch was abheften.

00:09:47: Deswegen ich denke der Umschwung vom Konservativen kommt von alleine.

00:09:54: wir helfen nur dass diese auch wirklich leicht funktioniert, dass man dann auch aus diesen Konservativen heraus sagen kann okay es gibt auch was mit dem ich arbeiten kann und das man nicht da steht und sagt den konservatieben Weg den mag ich eigentlich gar nicht gehen aber es gibt nichts wo ich sonst irgendwie Bescheid weiß.

00:10:14: Das heißt ich muss doch wieder den Konservativ weggehen und da wollen wir halt einfach eine Lösung bieten, dass die Leute die sagen ok ich mag weg von diesem Konservative auch abgeholt werden.

00:10:22: Das stimmt.

00:10:24: Ihrer Meinung nach gibts denn?

00:10:26: in Zukunft noch den klassischen immobilien Verwalter?

00:10:30: Oder wird er nicht mehr existieren irgendwann mal?

00:10:32: Nee, ich glaube schon.

00:10:33: Es wird das Berufsbild des Hausverwalters definitiv geben.

00:10:37: Ich sehe aber ein enormes Potenzial in der Branche weil derzeit ist die Branche enorm von einer sehr geringen Marge im Endeffekt getrieben.

00:10:46: Also man hat kaum Marge.

00:10:49: Die Arbeitsabläufe sind immer noch sehr sehr manuell, sehr sehr repetitiv.

00:10:53: Und da sehe ich jetzt besonders mit dem Einsatz von Digitalisierung, bei dem Einsatz

00:10:57: K.I.,

00:10:58: einfach eine enorme Möglichkeit zu sagen okay wir erleichtern Prozesse Wir geben vielleicht einem Team von drei Verwaltern jetzt die Möglichkeit das Doppelte, das Dreifache an Einheiten zu verwalten einfach weil wir jetzt viele, viele Prozeste die eigentlich im Hintergrund ablaufen automatisieren können.

00:11:18: und das sind natürlich Punkte wo den Beruf verändern werden definitiv Aber es wird ihn definitiv immer geben.

00:11:26: Wie führen Sie denn Ihr Team in dieser digitalen Arbeitswelt?

00:11:30: Ist es trotzdem noch viel gemeinsam da sitzen und überlegen, wie geht's weiter oder ist alles schon automatisiert und jeder macht so strukturiert sein Ding?

00:11:40: Es ist eine Mischung aus beidem.

00:11:42: also wir haben weiterhin klassisch unsere Meetings Wir haben weiterhin Klassik unsere Gespräche wo wir auch ohne KI Brains normen.

00:11:50: Wir haben trotzdem eine KI im Unternehmen.

00:11:52: Wir haben die Möglichkeit, dass jeder von uns auch eine KI, die wir vom Unternehmen aus bereitstellen zugreifen kann mit der man arbeiten kann und mit dem man dann natürlich schneller arbeiten kann.

00:12:04: Das ist ja auch im Endeffekt der Sinn und Zweck des Einsatzes von KI.

00:12:09: Da würde ich ehrlich sagen, der wird täglich genutzt.

00:12:11: Und das ist auch was, wo ich vor meinem Team erwarte weil KI so viele Schwachstellen schlechte Themen, die es bezüglich auch zu nennen sind hat einfach im Riesenpotenzial gerade für Start-ups.

00:12:27: Gerade mit kleinen Teams schneller voranzugehen und dementsprechend sollte man diese Möglichkeiten halt auch einfach nutzen und das nutzen wir schon sehr gut.

00:12:39: Was ist denn Ihre Vision für Rental One in Europa oder weltweit?

00:12:45: Also wir haben so eine Vision, wo wir sagen, wir würden gerne die führende Plattform zur Immobilienverwaltung werden.

00:12:50: Wir möchten eigentlich die Plattform werden, dass wenn man Immobilie an Vermietung und Verwaltung denkt immer dran denkt Rental One.

00:12:59: Wir starten damit jetzt in Deutschland natürlich.

00:13:02: Deutschland ist Mieterland Nummer eins.

00:13:04: deswegen wir haben das perfekte Landumläufe zu starten.

00:13:08: Wir sehen aber die Immobiliembranche nicht nur in Deutschland besonders der Vermietung, also das Geschäftsmodell von.

00:13:14: Ich vermiete eine Immobilie.

00:13:16: Das gab es schon im alten Ruhm und das wird es auch noch in hundert Jahren geben.

00:13:20: dementsprechend ist das was definitiv nicht aussterben wird und dass vor allem weltweit funktioniert.

00:13:26: Also wollen wir natürlich auch weltweit irgendwann agieren.

00:13:29: Das ist aber ein Thema das sehr geplant angegangen werden muss.

00:13:34: jedes Land hat seinen eigenen Mietrechte, seine eigene Termiterrechte.

00:13:38: Jedes Land hat seine eigene Steuerthematik.

00:13:40: Alles Themen die wir hier auch mit abdecken.

00:13:43: JedES Land hat eine eigene Portale auf denen man vermieten kann ebenfalls der Punkte die wir einfach abdeckten wo wir den Arbeitsalltag erleichtern wollen und jedes Land hat natürlich auch eine eigene Sprache.

00:13:53: also das sind natürlich alles Themen wo wir uns dann eben auch den kulturellen Gegebenheiten des Landes anpassen müssen und dass dementsprechend nicht einfach so zu erledigen ist, sondern wo es eine Vollaufzeit braucht oder so eine Vorbereitung dazu braucht und dann natürlich auch sein notwendiges Marketing.

00:14:10: Gibt's denn für Sie ein Unternehmer Learning das sie gerne früher gewusst

00:14:14: hätten?

00:14:15: Unternehmer learning?

00:14:16: ich würde sagen ein sehr großes Thema wo man lernen muss ist Geduld.

00:14:20: Man hat eine Vision, man möchte was aufbauen.

00:14:22: Ich kenne es aus dem ersten Start-up wo ich mit meinem Einkauf von der Schomal auch gebaut habe damals.

00:14:28: Es ist nicht einfach wie immer wirkt.

00:14:31: Das Thema Startup wird leider draußen sehr romantisiert, dass man sich denkt oh ich bin jetzt ein Start-Up.

00:14:36: dann habe hier Time of my life und nach so und so vielen Jahren bin ich der reichste Mensch in der Welt.

00:14:43: das ist ein Thema wo ich leider in den Medien auch zu romantiziert ansehe.

00:14:47: Start up heißt nicht time of my live wenn man nicht auch bereit ist wirklich hart zu arbeiten wenn einem auch ganz klar ist, dass es heißt das Paus dann erzahlt.

00:14:57: Man braucht eine Zeit, das geht nicht von heute auf morgen.

00:14:59: Das sind alles Themen die geplant werden müssen, die auch im Team besprochen werden müssen und erst mal aufgebaut werden müssen.

00:15:06: Und nur wenn man es dann aufgebaut hat heißt das noch lange nicht dass man es im Endeffekt direkt an die Masse bringen kann.

00:15:11: Man muss sie ja auch erst einmal erreichen.

00:15:13: Und dieses Thema Geduld ich würde sagen Ich hatte schon vom ersten Start-up aber es ist was das lernt man immer weiter.

00:15:20: Ja,

00:15:20: das stimmt.

00:15:21: Was bedeutet denn für Sie persönlich Erfolg?

00:15:24: Ich empfinde Erfolg immer auf Messen Mal auf dem Messen, man zeigt das Produkt.

00:15:29: Man ist im Gespräch mit den Kunden und man merkt während des Gesprächs ganz häufig wie der Kunde auf einmal anfängt dieses Produkt zu lieben.

00:15:37: Er anfängt diesen Produkt zu verstehen und so man sieht wirklich in den Augen wie der Kunden sich denkt geil!

00:15:43: Das will ich.

00:15:44: Und das sind diese Momente wo ich sage dass es auch Bock für mich.

00:15:47: Und jetzt habe ich noch eine Frage haben Sie denn drei Tipps für junge Unternehmer die sie unbedingt umsetzen sollten?

00:15:54: Um dann... die Möglichkeit zu haben, Startup zu gründen oder überhaupt sich irgendwie was aufzubauen?

00:16:00: Also ich würde sagen als allererstes ist das Co-Founder Team.

00:16:04: Natürlich man kann alleine starten und natürlich man kann auch eine One Man Show bilden... Ich würd's nie machen!

00:16:10: Ich wird mir immer ein Co Founder Team aufbauen vor allem mit unterschiedlichen Intergründen.

00:16:15: wir sind drei Leute mit unterschiedlichem Backgrounds.

00:16:18: Das ist unfassbar praktisch weil man sich halt einfach ergänzt.

00:16:21: Man dupliciert sich nicht nur, sondern man ergänzt sich.

00:16:24: Und das empfehle ich den passenden Co-Founder zu finden, wo man auch darauf vertrauen kann, dass wenn man dem eine Aufgabe gibt oder wenn man sie gegenseitig hilft, dass auch Erlässlichkeit im Team herrscht.

00:16:37: als weiteres definitiv das Thema Geduld.

00:16:41: Nicht erwarten Im Januar zu starten und im Juni der König der Branche zu sein.

00:16:47: Sondern es braucht seine Zeit.

00:16:49: Es geht nicht so einfach immer Geduld mitbringen und zuletzt natürlich auch einfach dran bleiben.

00:16:55: Also ich würde sagen, Starterbleben heißt auch ganz oft beschissene Tage zu haben.

00:17:00: Ganz oft Tag zu haben wenn man es denkt, Schatz!

00:17:03: Das kann doch jetzt nicht sein oder irgendwie ein Downer hat.

00:17:07: Dennoch muss man dran bleiben, man muss ärger als sich sein Man muss das Beste aus jeder Situation rausholen Und dann hat man in der Regel die Möglichkeit was aufzubauen.

00:17:18: Auch wenn Leute sagen Ich sehe das nicht oder da glaube ich nicht dran.

00:17:22: Nicht direkt verzweifeln oder denken, vielleicht ist es wirklich nix und aufgeben sondern vielleicht mal mit einem anderen Blick drauf schauen.

00:17:29: Vielleicht kann ich vielleicht daraus was lernen auch?

00:17:32: Also ich bin immer froh damit gewesen wenn Leute unser Produkt gechallenged haben weil dann konnte ich wieder schauen okay... Was gibt's für Schwachstellen auch die ich ausmerzen kann oder die ich nutzen kann?

00:17:43: Und da wäre ich wirklich froh drum.

00:17:46: und das ist wirklich etwas dass man Das muss man lernen zu nutzen und nicht aufgeben.

00:17:51: Dann

00:17:52: sage ich nur herzlichen Dank für dieses wirklich tolle Gespräch, die ganzen spannenden Einblicke in die Zukunft der Immobilienverwaltung!

00:17:59: Danke schön Herr Marx.

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